2015 geht – 2016 kommt. Von Mensch zu Mensch

Lieber Mensch,

danke für dieses Jahr mit dir.

Danke für die berührenden und intensiven Begegnungen,
für den konstruktiven Austausch, für unser gemeinsames Wachsen.

Du hast mich bereichert und ich möchte mit dir einige ehrliche Gedanken zur Jahreswende teilen
und dir am Ende eine sehr persönliche Einladung aussprechen.

Ich weiss nicht, wie es dir jetzt, am Ende dieses Jahres geht.
Meine Tage vergehen so schnell und es geschieht an jedem einzelnen so viel.

Eine Woche ist rasend schnell vorbei. Ein Monat auch.

Deshalb schätze ich diese Tage der Jahreswende sehr.
Ich nutze sie als Chance, wirklich anzuhalten und mir ein paar essentielle Fragen zu stellen.

  • Was für ein Jahr war das für mich?
  • Wie viele Momente war ich wirklich präsent?
  • Habe ich diese 365 Tage im Einklang mit meinen wahren Werten gelebt?
  • Was wurde aus den wichtigen Vorhaben, die ich Silvester 2015 in mein Manifest geschrieben habe?
  • Hätte ich dieses Jahr anders gelebt, wenn es mein letztes Jahr auf dieser Erde gewesen wäre?
  • Habe ich mich gelebt oder wurde ich gelebt?
  • Wo habe ich mich in diesem Jahr selbst beschissen?

Vielleicht liegt es am Älterwerden.

Ich stelle auf jeden Fall fest, dass ich irgendwie sanfter werde und gleichzeitig ernster.
Oder vielleicht ernsthafter.

Ich verzeihe mir meine eigenen Unzulänglichkeiten schneller.
Doch gleichzeitig möchte ich mich nicht mehr bescheissen.

Ich möchte mir nicht mehr einreden, dass schon alles gut ist, wenn das nicht der Fall ist.
Ich möchte ehrlich und schonungslos auf die Widersprüche schauen die bestehen zwischen dem
was ich weiss und dem, was ich davon tatsächlich lebe.

Wir alle sind Meister darin, uns etwas vorzumachen.
Die Psychologie spricht von dem sogenannten Mind-Behavior-Gap.

Es ist die Lücke zwischen dem, wer wir sein wollen und dem, wie wir uns wirklich verhalten. 

Denn selbst wenn wir sie nicht gern wahrnehmen und uns vielleicht sogar zwanghaft ablenken
(durch Arbeit, Träumereien, Medien, Drogen usw.) ist diese Lücke da
und wir sind uns ihrer auf einer tiefen Ebene auch stets bewusst.

Es verletzt unsere Integrität, wenn wir unsere wahren Werte und Ziele nicht leben.

Manch einer könnte auf den Gedanken kommen, dass ein Autor, Trainer und Coach,
der seit über 20 Jahren andere Menschen in ihrer Entwicklung unterstützt,
in diesem Bereich selbst nichts mehr zu tun hätte.

Das trifft zumindest für mich nicht zu.

Ich denke allerdings auch, dass dieser Prozess des Werdens ein lebenslanger ist. 
Und das ist gut so.

2015 war für mich ein spannendes und sehr erfolgreiches Jahr.
Gleichzeitig schliesse ich es sehr nachdenklich ab.

Ich war längst nicht immer so souverän, wie ich es gern hätte sein wollen.
Ich habe Erwartungen nicht erfüllt, die ich selbst und andere Menschen an mich hatten.

Ich habe meinen Körper nich immer so behandelt, wie er es verdient gehabt hätte.
Ich habe einige meiner eigenen Ziele nicht erreicht.

Es gibt also einige Lücken zu schliessen,
und denen möchte ich mein 2016 widmen.

Ich weiss nicht, wie du es siehst.

Doch wenn ein Mensch aufhört, sich abzulenken und beginnt,
sein Leben ernst zu nehmen, wird es nicht unbedingt leichter.

Ich empfinde es als kostbarstes Abenteuer und gleichzeitig als grösste Herausforderung,
in unsere Zeit als wahrer Mensch zu leben.

Rein statistisch stehe ich jetzt ungefähr in der Mitte meines Lebens und ich spüre für mich,
dass ich keine Zeit mehr mit unwesentlichen Dingen verbringen möchte.

Ich werde mich 2016 auf eine persönlich echt herausfordernde Reise begeben.

Und ich werde alle, die auch spüren, dass es für sie Zeit ist, auf den Punkt zu kommen,
einladen, mit mir gemeinsam ein ganzes Jahr lang auf der Trainingsmatte
zu erscheinen.

365 Tage und Nächte, um herauszufinden, was es für sie persönlich bedeutet,
ihr wahrer Mensch zu sein.

Wenn wir den Weg gemeinsam gehen, können wir uns dabei prima gegenseitig unterstützen.

Am 01. Januar starte ich dazu gemeinsam mit allen, die Lust auf 365 Tage wesentlichen Fokus,
sinnenhaftes Dasein, smartes Miteinander, lebendige Beziehungen und gemeinsames Wachstum haben,
ein Projekt, dass mir jetzt schon den Atem raubt. 

Vor Freude und vor Respekt.

Wenn du magst, informiere ich dich in den kommenden Tagen ausführlich darüber.

Wenn du glaubst, in deinem Leben ist nicht mehr drin oder du hast schon alles erreicht,
dann melde dich besser noch heute von meinem Newsletter ab.

Denn du wirst ansonsten in der nächsten Zeit kaum ein anderes Thema von mir hören.
Wie gesagt – ich werde in Zukunft nicht mehr viel rumeiern.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, dies zu lesen.
Für dieses Jahr möchte ich mich von dir verabschieden.

Wenn du magst, sehen wir uns auf der anderen Seite wieder. 

Ich würde mich sehr freuen.

Hau rein – Es geht um dein Leben.

In tiefer Verbundenheit,

 

Chris Schmidt

Leave a Reply